Querdenken ohne Abstandsgebote

Die Maxi­me „Tei­le und herr­sche“ ist zur Richt­schnur der deut­schen Poli­tik gewor­den. Es gibt kei­ne ernst­zu­neh­men­de par­la­men­ta­ri­sche Oppo­si­ti­on mehr. Die eta­blier­ten poli­ti­schen Kräf­te bil­den fak­tisch eine Ein­heits­front. Von Woche zu Woche wird die Spal­tung der Gesell­schaft spür- und sicht­ba­rer. Demo­kra­tie und Rechts­staat sind in Gefahr. Vie­le Mil­lio­nen Bür­ger, die sich von der herr­schen­den poli­ti­schen Klas­se nicht mehr reprä­sen­tiert füh­len, die ihren Dis­sens und ihren Pro­test arti­ku­lie­ren, wer­den aus jeg­li­cher Debat­te aus­ge­grenzt – stig­ma­ti­siert, dif­fa­miert, rui­niert. Wor­auf soll das hin­aus­lau­fen? Auf einen Schre­cken ohne Ende? Oder auf ein Ende mit Schrecken?

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