Schaum vor dem Mund

Als „Hater“ bezeich­net man Leu­te, die eine beson­de­re Befrie­di­gung dar­aus zu schöp­fen schei­nen, im Inter­net ande­re zu beschimp­fen. Ähn­lich wie bei Angst­stö­run­gen, wird auch die Fixie­rung auf Hass aber nicht mehr als Krank­heit erkannt, wenn es sehr vie­le Mit­men­schen sind, die unter ihr leiden.

Seit Beginn von „Coro­na“ erle­ben wir eine uner­hör­te Wel­le des Has­ses und der Aus­gren­zung aller, die die vor­ge­ge­be­ne Erzäh­lung nicht ver­in­ner­li­chen wol­len und es wagen, Kri­tik oder auch nur Zwei­fel zu äußern.

Der Hass­sturm erfasst aber nicht nur „Coro­na-Leug­ner“ und „Cov­idio­ten“ oder pro­mi­nen­te Ein­zel­per­so­nen wie Nena oder Novak Djo­ko­vic, son­dern auch Berufs­stän­de wie Heil­prak­ti­ker sowie Welt­an­schau­un­gen, bei­spiels­wei­se die Eso­te­rik oder die päd­ago­gi­schen Ansät­ze der Waldorfschulen.

Dass bei die­sem schon patho­lo­gisch zu nen­nen­den Han­deln kei­ne Selbst­er­kennt­nis erfolgt, liegt auch in dem Wohl­ge­fühl begrün­det, wel­ches das Has­sen — ins­be­son­de­re mit gutem Gewis­sen — bei vie­len Men­schen auslöst.

Quel­le: https://www.rubikon.news/artikel/schaum-vor-dem-mund

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