Schuldenorgie und Geldflut

Staa­ten und Noten­ban­ken im Euro-Raum und in den USA blä­hen die Geld­men­ge immer wei­ter auf. Das hilft kurz­fris­tig der Welt­wirt­schaft. Lang­fris­tig bedroht die Geld­flut die Frei­heit und die Marktwirtschaft.

Die poli­tisch dik­tier­te Reak­ti­on auf die Coro­na­vi­rus-Ver­brei­tung hat welt­weit nicht nur einen kolos­sa­len Wirt­schafts­ein­bruch und Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit ver­ur­sacht. Sie hat vor allem auch das Schuld­geld­sys­tem ins Wan­ken gebracht, es droht das Gru­sel­sze­na­rio von Rezes­si­on und gleich­zei­tig fal­len­den Güter­prei­sen. Dann näm­lich gera­ten Schuld­ner in arge Bedräng­nis, sind nicht mehr in der Lage, ihren Schul­den­dienst zu leis­ten. Folg­lich erlei­den Ban­ken Ver­lus­te und tre­ten bei der Kre­dit­ver­ga­be auf die Brem­se. Ver­siegt aber der Zufluss von neu­en Kre­di­ten und neu­ge­schaf­fe­nem Geld, bricht die Kre­dit­py­ra­mi­de zusam­men; und mit ihr die Pro­duk­ti­ons- und Beschäf­ti­gungs­struk­tur der Volkswirtschaften.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-thorsten-polleit-schuldenorgie-und-geldflut-der-moment-der-wahrheit-fuer-das-geldsystem-naht_id_12341193.html

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