Schweizer Bundesgericht hebt Arztgeheimnis auf.

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Der Pati­ent hat kei­nen Anspruch mehr auf Wah­rung sei­ner per­sön­li­chen Geheim­nis­se. on den Medi­en prak­tisch nicht beach­tet, hat das Bun­des­ge­richt dem Pati­en­ten das Recht auf Wah­rung sei­ner Geheim­nis­se ent­zo­gen. (BGE 2c_658/2018) Das Arzt­ge­heim­nis gehört nicht mehr dem Pati­en­ten, son­dern den Behör­den – ein Schritt in Rich­tung Totalitarismus.

Der Inhalt von Pati­en­ten­ak­ten unter­steht dem Arzt­ge­heim­nis. Das bedeu­tet, dass die Anga­ben zu Gesund­heit und Krank­heit, die dem Arzt über­las­sen wer­den, auch beim Arzt blei­ben und kei­nes­falls wei­ter­ge­ge­ben wer­den dür­fen. Das soge­nann­te «Arzt­ge­heim­nis» ist also ein Recht des Pati­en­ten, das den Arzt ver­pflich­tet. Er hat das Recht, zum Schutz des Pati­en­ten jede Aus­kunft zu ver­wei­gern. Die­se Rech­te des Pati­en­ten und sei­nes Arz­tes hat das Bun­des­ge­richt in einem Grund­satz­ur­teil vom 18. März 2021 aufgehoben.

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