Seit Zweitem Weltkrieg: US-Sanktionen töteten mehr Ausländer, als Kriege – Global Times

US-Sank­tio­nen haben seit dem Zwei­ten Welt­krieg mehr unna­tür­li­che Todes­fäl­le aus­län­di­scher Bür­ger ver­ur­sacht, als alle Krie­ge im glei­chen Zeit­raum, schreibt die chi­ne­si­sche Zei­tung „Glo­bal Times“. Die Zei­tung hat Washing­tons „Zwangs­di­plo­ma­tie“ in der Ukrai­ne-Kri­se kri­ti­siert. Laut dem Ver­fas­ser eines Leit­ar­ti­kels ver­liert die­se jedoch all­mäh­lich an Wirkung.

Die Ukrai­ne-Kri­se schei­ne, ein Abbild für das Stre­ben der USA nach Hege­mo­nie durch Zwang zu sein, schreibt der Ver­fas­ser eines Leit­ar­ti­kels. In der letz­ten Zeit nei­ge Washing­ton dazu, jene Län­der „als Gei­sel zu neh­men“, die in der Ukrai­ne-Fra­ge nicht auf sei­ner Sei­te ste­hen wür­den. Die USA ver­such­ten, nicht-west­li­che Län­der, die auf einer unab­hän­gi­gen Außen­po­li­tik bestehen wür­den, zu brand­mar­ken und ihnen die Nicht­ein­hal­tung von soge­nann­ten „uni­ver­sel­len Wer­ten“ vorzuwerfen.

Die „Zwangs­di­plo­ma­tie“, die sich in das außen­po­li­ti­sche Ver­hal­ten der USA inte­griert habe, habe die natio­na­le Glaub­wür­dig­keit der Ver­ei­nig­ten Staa­ten unter­gra­ben, da sie eine gro­ße Zahl von Opfern ver­ur­sacht habe, schreibt der Ver­fas­ser des Arti­kels. Inzwi­schen wür­den sich immer mehr Län­der wie bei­spiels­wei­se Indi­en und Sin­ga­pur nicht mehr bereit zei­gen, sich dem Zwang der USA zu unterwerfen.

Voll­stän­di­ger Bei­trag: https://uncutnews.ch/seit-zweitem-weltkrieg-us-sanktionen-toeteten-mehr-auslaender-als-kriege-global-times/

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