„Sie könnten Sticker tragen“: Schweizer Grüne fordern Kennzeichnung von Ungeimpften

POLITISIERUNG DES PERSÖNLICHSTEN

In der Schweiz wird immer offe­ner dar­über dis­ku­tiert, Unge­impf­te zu kenn­zeich­nen. Auch die Gesund­heits­kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin for­dert, „kei­ne Rück­sicht“ mehr zu neh­men. Das sorgt für gro­ße Aufregung.

Die Schwei­zer Ver­fas­sung ver­bie­tet eine Impf­pflicht. Des­we­gen wol­len eid­ge­nös­si­sche Poli­ti­ker den Druck auf Unge­impf­te mit vie­ler­lei Maß­nah­men erhö­hen: Test­pflicht oder Zugangs­be­schrän­kun­gen nur mit Impf­zer­ti­fi­kat zum Bei­spiel. Der Par­tei­chef der schwei­ze­ri­schen „Grün­li­be­ra­len“ offen­bart der­weil noch ganz ande­re Gedan­ken­spie­le. Jürg Gros­sen möch­te den Impf­sta­tus von Berufs­grup­pen wie Kran­ken- und Alten­pfle­gern oder Erzie­hern äußer­lich kennt­lich machen, etwa mit einem Sti­cker – über­all dort, „wo in öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen Leu­te betreut wer­den, die sich anste­cken könn­ten“, wird der Par­tei­prä­si­dent durch nau.ch zitiert wird. Die Asso­zia­tio­nen, die das weckt, sind wohl eher deutsch als schwei­ze­risch und müs­sen hier auch gar nicht expli­zit bemüht werden.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/schweizer-gruene-kennzeichnung-ungeimpfte/


 

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