Soros: “Nur schneller Sieg gegen Putin kann unsere Zivilisation retten”

Der US-Inves­tor und Mul­ti­mil­li­ar­där Geor­ge Soros erklär­te auf dem Welt­wirt­schafts­fo­rum (WEF) in Davos einen “schnel­len Sieg über Russ­land” als Vor­aus­set­zung, um “die offe­ne Gesell­schaft und die Zivi­li­sa­ti­on selbst zu ret­ten”. Wenn es kei­nen schnel­len Sieg der Ukrai­ne gegen Russ­land geben soll­te, wer­de der kol­lek­ti­ve Wes­ten nicht in der Lage sein, den Kli­ma­wan­del recht­zei­tig zu bekämp­fen, um die Zivi­li­sa­ti­on zu ret­ten, so Soros. Außer­dem bezeich­ne­te er Russ­land und Chi­na als die größ­ten Bedro­hun­gen für sein Kon­zept der offe­nen Gesellschaft.

Die Ent­sen­dung rus­si­scher Trup­pen in die Ukrai­ne “könn­te der Beginn des Drit­ten Welt­kriegs sein, und unse­re Zivi­li­sa­ti­on wird ihn viel­leicht nicht über­le­ben”, sag­te Soros wei­ter auf dem WEF. Und selbst wenn die Kämp­fe dort auf­hör­ten, wer­de die Situa­ti­on “nie wie­der so sein wie vor­her”. Nach Soros’ Ansicht fand die “Inva­si­on” inmit­ten eines Kamp­fes zwi­schen “zwei Regie­rungs­sys­te­men statt, die ein­an­der dia­me­tral ent­ge­gen­ge­setzt sind: die offe­ne Gesell­schaft und die geschlos­se­ne Gesell­schaft”, wobei die ers­te vom Wes­ten und die zwei­te von Russ­land und Chi­na ver­kör­pert werde.

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