Sterblichkeuit an Covid-19 unter- oder überschätzt

Dash­boards mit Covid-19-Ster­be­fäl­len sind seit März 2020 zu einem fes­ten Bestand­teil der Fern­seh­nach­rich­ten gewor­den. Zwar ist die täg­li­che Mel­dung von Ster­be­fäl­len an einer Krank­heit eben­so bei­spiel­los wie schäd­lich für die see­li­sche Gesund­heit, doch Trends in der Mor­ta­li­tät geben mög­li­cher­wei­se als ein­zi­ge einen akku­ra­ten Auf­schluss über die tat­säch­li­chen Aus­wir­kun­gen der SARS-CoV-2-Viruspandemie.

Zah­len zu soge­nann­ten „Fäl­len“ und sogar Kran­ken­haus­ein­wei­sun­gen sind stark von der Test­häu­fig­keit abhän­gig und die am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Tests sind für eine Dia­gno­se von COVID-19 unge­eig­net (sie kön­nen ledig­lich das Vor­han­den­sein von Virus-RNA nach­wei­sen, sei die­se aktiv oder nicht). Doch auch Sterb­lich­keits­sta­tis­ti­ken sind extrem unsi­cher – selbst die WHO erklärt, dass zahl­rei­che Fak­to­ren zu „einem beträcht­li­chen Man­gel an Ver­gleich­bar­keit zwi­schen ein­zel­nen Län­dern“ füh­ren. Die Fest­stel­lung der rich­ti­gen Todes­ur­sa­che ist weit­aus schwie­ri­ger, als gemein­hin ange­nom­men wird – ganz beson­ders bei COVID-19.

https://kaisertv.de/2021/08/08/wird-die-sterblichkeit-an-covid-19-unter-oder-uberschatzt/

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