Tafel-Ausgabe nur noch für Geimpfte, Genesene, Getestete

Etwas Unter­wer­fung muss drin sein

Die Mar­bur­ger Tafel will ab 16. August, also ehe bun­des­weit die Regeln wie­der ver­schärft wer­den, nur noch Geimpf­te, Gene­se­ne und Getes­te­te bedie­nen. Der Bun­des­ver­band der Tafeln stellt sich dahin­ter. So funk­tio­niert der Impf­zwang für Arme.

Die Tafeln sind kein gänz­lich unschul­di­ges Pro­jekt. Die vie­len Ver­ei­ne, die nach dem Kon­zept bun­des­weit Aus­ga­be­stel­len für Lebens­mit­tel und man­cher­orts auch für Klei­dung betrei­ben, sind im Gefol­ge der Hartz-Geset­ze groß gewor­den und ver­sor­gen mitt­ler­wei­le 1,6 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land. Sie erhal­ten zum gro­ßen Teil abge­lau­fe­ne Lebens­mit­tel von Super­markt­ket­ten, die die­se dann nicht mehr ent­sor­gen müs­sen und für die sie zudem eine Spen­den­be­schei­ni­gung erhalten.

Die­se Hin­ter­grün­de muss man ken­nen, um zu ver­ste­hen, was die Mar­bur­ger Tafeln rei­tet, wenn sie ver­kün­den, in ihren Aus­ga­be­stel­len gäl­ten ab dem 16. August die 3‑G-Regeln. Das bedeu­tet, wer nicht gene­sen oder geimpft ist, muss einen tages­ak­tu­el­len Test vorweisen.

https://de.rt.com/meinung/121975-etwas-unterwerfung-muss-drin-sein/

Kommentare sind geschlossen.