Tod und Verderben – Der genetische Code der NATO | Von Rainer Rupp

Vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Anträ­ge Finn­lands und Schwe­dens zur Auf­nah­me in die NATO wird die “Nord­at­lan­ti­sche Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on” auf allen Medi­en­ka­nä­len mit­tels einer obs­zö­nen Geschichts­klit­te­rung als die erfolg­reichs­te Frie­dens­or­ga­ni­sa­ti­on der Welt­ge­schich­te prä­sen­tiert. Unter geschick­ter Aus­las­sung ihrer Ent­ste­hungs­ge­schich­te und des Raub­tier­cha­rak­ters ihrer Grün­dungs­staa­ten spre­chen deut­sche regie­rungs­treue Sen­der und Blät­ter die NATO als Garant von Frei­heit und Demo­kra­tie regel­recht “hei­lig”.

Die­sem Nar­ra­tiv fol­gend war die Grün­dung der NATO 1949 eine abso­lut not­wen­di­ge Ent­schei­dung zur Ver­tei­di­gung der frie­dens- und frei­heits­lie­ben­den west­li­chen Demo­kra­tien, die von der kom­mu­nis­ti­schen Sowjet­uni­on angeb­lich “bedroht” wur­den. Die unan­ge­neh­men his­to­ri­schen Tat­sa­chen fal­len dabei unter den Tisch, z. B. dass die Sowjet­uni­on nach dem Zwei­ten Welt­krieg kei­ne mili­tä­ri­sche Bedro­hung für den Wes­ten dar­stel­len konn­te. Denn die UdSSR, die Uni­on der Sozia­lis­ti­schen Sowjet­re­pu­bli­ken, war aus­ge­blu­tet und von der West­gren­ze bis hin zum Ural fast voll­kom­men zerstört.

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