Tyrannische Denkfaulheit

Erschüt­ternd, was sich seit Mona­ten vor unse­ren Augen abspielt: Immer tie­fer gerät die Exe­ku­ti­ve eines ner­vö­sen Staa­tes in die selbst gestell­te Auto­ri­täts­fal­le. Die Ver­ste­ti­gung des Aus­nah­me­zu­stands kann dabei die ekla­tan­ten Wider­sprü­che einer evi­denz­lo­sen Maß­nah­men­po­li­tik kaum noch ver­de­cken. Der Staat spielt Krieg im Frie­den — gegen die eige­nen Bür­ger; denun­ziert wird, wer Fra­gen stellt. Jetzt hat auch der renom­mier­te Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Joseph Vogl in einem Inter­view pau­schal jede Demons­tra­ti­on gegen die­se Maß­nah­men­po­li­tik in das ima­gi­nier­te Reich des Post­fak­ti­schen ver­bannt. Was geht hier vor? Und wie sähe eine intel­li­gen­te Alter­na­ti­ve aus?

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