Über Nebenwirkungen nicht informiert

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Nicht jeder Impf­un­fall endet töd­lich; manch­mal sind auch „nur“ lebens­lan­ge Schä­den oder schwe­re gesund­heit­li­che Beein­träch­tun­gen die Fol­ge, die die Betrof­fe­nen den­noch für ihr Leben zeichnen.

Ob die­ses zwar gerin­ge, aber den­noch signi­fi­kan­te Risi­ko für den ein­zel­nen wirk­lich im Ver­hält­nis steht zum frag­wür­di­gen Nut­zen der Ver­mei­dung einer ohne­hin höchst sel­te­nen sym­pto­ma­ti­schen Coro­na-Infek­ti­on und erst­recht eines schwe­ren Covid-Ver­laufs (bei­des ver­mag die Imp­fung noch nicht ein­mal zu ver­hin­dern!) – die­se Fra­ge mag sich so man­cher Geimpf­ter im Nach­hin­ein für sich mitt­ler­wei­le ganz anders beantworten.

So wie wohl auch der 59-jäh­ri­ge John O’Hara, ein Ber­li­ner Kult-Schuh­ma­cher aus dem Bezirk Fried­richs­hain. Das Stad­t­o­ri­gi­nal, des­sen Schuh­werk­statt an der Lebu­ser Stra­ße ein Geheim­tip nicht nur für Hips­ter war, hielt es vor knapp drei Mona­ten für eine gute Idee, sich mit Astra­Ze­ne­ca imp­fen zu las­sen – eigent­lich völ­lig anlass­los. Jetzt sitzt der Mann im Roll­stuhl, sein Geschäft ist „wegen Krank­heit geschlossen“.

Astra­Ze­ne­ca bestrei­tet den Zusam­men­hang zwi­schen O’Haras GBS-Erkran­kung und der Imp­fung – obwohl es mitt­ler­wei­le (letz­ter Stand 31. Juli) ins­ge­samt 84 ähn­li­che Ver­dachts­mel­dun­gen gab und das Paul-Ehr­lich-Insti­tut in 37 Fäl­len „gemäß der Kri­te­ri­en der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on“ die Kau­sa­li­tät tat­säch­lich fest­stel­len konnte.

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