USA: Die beschleunigte Genehmigung von 40 Milliarden Dollar für Ukraine gescheitert

Die USA wol­len 40 Mil­li­ar­den Dol­lar, die EU über 20 Mil­li­ar­den Euro nach Kiew schi­cken. In den USA, wo das bis­he­ri­ge Bud­get für Ukrai­ne­hil­fen prak­tisch auf­ge­braucht ist, ist die Frei­ga­be der 40 Mil­li­ar­den nun von einem ein­sa­men Sena­tor ver­zö­gert wor­den. Die beschleu­nig­te Ver­ab­schie­dung des Geset­zes wur­de von Rand Paul, dem Sena­tor von Ken­tu­cky, ver­hin­dert.  Der Gesetz­ent­wurf wur­de blo­ckiert, weil sol­che Sum­men Auf­sicht benötigen.

„Ich habe der US-Ver­fas­sung die Treue geschwo­ren, nicht irgend­ei­nem ande­ren Land. Wir kön­nen die Ukrai­ne nicht ret­ten, indem wir die ame­ri­ka­ni­sche Wirt­schaft zugrun­de rich­ten. Im März hat die Infla­ti­on ein 40-Jah­res-Hoch erreicht. Die Ben­zin­prei­se sind im Ver­gleich zum Vor­jahr um 48 Pro­zent und die Ener­gie­prei­se um 32 Pro­zent gestie­gen. Die Lebens­mit­tel­prei­se sind um fast 9 Pro­zent gestie­gen“, erin­nert Paul.

„Wenn die­ses Gesetz ver­ab­schie­det wird, wer­den sich die von den USA geneh­mig­ten Aus­ga­ben für die Ukrai­ne über den Zeit­raum von acht Jah­ren auf etwa 60 Mil­li­ar­den Dol­lar belau­fen. Und es ist ja nicht so, dass wir das Geld irgend­wo her­um­lie­gen hät­ten. Wir wer­den es uns von Chi­na lei­hen müs­sen, um es in die Ukrai­ne zu schi­cken. Die Kos­ten für die­ses Paket, über das wir heu­te abstim­men, sind höher als die Aus­ga­ben der USA für das gesam­te ers­te Jahr des Afgha­ni­stan-Kon­flikts“, sag­te Rand Paul.

Wei­ter­le­sen

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