USA: Pfizer/BioNTech-Impfstoff erhält Vollzulassung – ein Etikettenschwindel?

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Die FDA hat dem Coro­na-Impf­stoff von Pfizer/BioNTech eine Voll­zu­las­sung erteilt. Somit wur­de es für US-Prä­si­dent Joe Biden recht­lich mög­lich, eine Impf­pflicht über Ange­stell­te, Sol­da­ten, Schü­ler und Stu­den­ten zu verhängen.

Die FDA teil­te am Mon­tag mit, dass der Impf­stoff unter dem Namen „Comirn­a­ty“ für Per­so­nen ab 16 Jah­ren ver­mark­tet wer­den soll. Da die Behör­de den Impf­stoff wei­ter unter­sucht, wer­den die Imp­fun­gen wei­ter­hin im Rah­men einer Not­fall­ge­neh­mi­gung für Per­so­nen im Alter von 12 bis 15 Jah­ren sowie für die Ver­ab­rei­chung einer drit­ten Dosis bei immun­ge­schwäch­ten Per­so­nen zuge­las­sen sein.

Meh­re­re alter­na­ti­ve Medi­en wie „USAwatchdog.com“ oder „childrensdefence.org“ bezeich­nen die Voll­zu­las­sung der FDA als „Hüt­chen­spiel“ oder „Eti­ket­ten­schwin­del“. Bis­lang hat Pfi­zer-Bio­N­Tech welt­weit in sei­nen Ver­trä­gen mit aus­län­di­schen Staa­ten, die Haf­tung für etwai­ge Schä­den voll­um­fäng­lich aus­schlie­ßen und auf die Län­der und ihre Steu­er­zah­ler abwäl­zen kön­nen. Bei einer Voll­zu­las­sung ist das recht­lich jedoch nicht möglich.

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