VERRÄTERISCH: Von Risiken und Nebenwirkungen

Wer­be­fern­se­hen, 19.55 Uhr. Ein Nasen­spray wird in höchs­ten Tönen gelobt. Der Wer­be­spot endet mit dem bekann­ten Warn­hin­weis: „Zu Risi­ken und Neben­wir­kun­gen lesen Sie die Packungs­bei­la­ge und fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apo­the­ker.“ Ob der Phar­ma­an­bie­ter das will oder nicht – die­ser Satz zeigt wun­der­bar, dass selbst die banals­te Medi­zin nicht ohne indi­vi­du­el­le Abwä­gung von Vor- und Nach­tei­len auskommt.

Seit eini­ger Zeit ist unser Staat zum gro­ßen Phar­ma-Wer­ber gewor­den. „#Ärmel hoch – hol Dir Dein Leben zurück“ wird mit einem Rie­sen­etat aus Steu­er­gel­dern unters Volk gebracht. Komi­scher­wei­se fehlt hier der Warn­hin­weis: „Zu Risi­ken und Neben­wir­kun­gen lesen Sie die Packungs­bei­la­ge und fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apo­the­ker.“ Das über Jahr­zehn­te ange­wand­te und bewähr­te Nasen­spray scheint gefähr­li­cher zu sein als not­fall­zu­ge­las­se­ne Covid-Impf­stof­fe mit völ­lig neu­er gene­ti­scher Wirk­wei­se. Oder aber wird eine Medi­zin dadurch risi­ko­los und neben­wir­kungs­frei, weil die Regie­rung sie gut findet?

Von Risi­ken und Nebenwirkungen

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