Verschwörungstheorien – ein Entgiftungskurs in drei Gängen

Das Wort „Ver­schwö­rungs­theo­rie“ ist in sei­nem Gebrauch die Ver­nich­tung sei­nes eigent­li­chen Wort­sin­nes. Es trans­fe­riert etwas ins Reich weit­schwei­fi­ger Phan­ta­sien und halt­lo­ser Spin­ne­rei­en, was nichts wei­ter ist als eine not­wen­di­ge Annä­he­rung an For­men der Kon­spi­ra­ti­on. Fak­tisch kon­ta­mi­niert die­ser umge­dreh­te Begriff den Unter­su­chen­den und schützt das ver­deckt Vor­han­de­ne durch ihre offi­zi­el­le Leugnung

Wer kann das Wort noch hören: Ver­schwö­rungs­theo­rie! Die­ses Wort in sei­ner Nicht­be­deu­tung gibt es schon sehr lan­ge. Es gehört seit Jahr­zehn­ten zum Regie­rungs­werk­zeug. Wenn eine ande­re Mei­nung, eine Gegen­po­si­ti­on nicht genehm ist, wenn sie stört, dann führt man kei­ne offe­ne Dis­kus­si­on, son­dern denun­ziert die­se – ohne die­se Gegen­po­si­ti­on zu Wort kom­men zu las­sen. Das machen Regie­run­gen aber nicht aus Ver­zweif­lung, son­dern gekonnt und sehr geplant. Ein Teil die­ses Bei­tra­ges wird sich die­ser Schlag­wort­schmie­de widmen.

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