Videogespräch mit Thomas Röper

Das war die schwie­rigs­te Sen­dung für Röper und Stein und wer Frot­ze­lei und den schwar­zen Humor der bei­den mag, wird ent­täuscht sein. Zu lachen gab es die­ses Mal näm­lich nichts bei Tacheles.

Was ist nur in Putin gefah­ren, fra­gen sich vie­le im Wes­ten. Doch die­ses Unver­ständ­nis rührt haupt­säch­lich auf­grund der man­gel­haf­ten Arbeit der Medi­en in den letz­ten 8 Jah­ren. Es fin­den sich zwar aus­rei­chend ARD Berich­te der Tages­schau und Moni­tor, wel­che schon vor Jah­ren das Kon­flikt­po­ten­ti­al auf­zeig­ten, wel­ches die NATO pro­vo­zier­te — aber die­se Berich­te gin­gen unter in einem Tsu­na­mi an vor­ein­ge­nom­me­ner Bericht­erstat­tung mit pro­west­li­chen Narrativ.

Tho­mas Röper lebt in Russ­land und kennt das Land. Auf sei­nem Blog gibt er dem Leser seit Jah­ren einen unge­fil­ter­ten Blick auf die rus­si­sche Sicht mit Über­set­zun­gen rus­si­scher Nach­rich­ten­mel­dun­gen und Berich­ten, die man so im Wes­ten nicht zu hören bekommt.

Im Gespräch mit Robert Stein ver­mit­telt Tho­mas Röper zum bes­se­ren Ver­ständ­nis noch ein­mal die rus­si­sche Sicht auf die Din­ge, wel­che man nach Ver­bot rus­si­scher Medi­en inner­halb der EU immer ver­geb­li­cher sucht.

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