Von Krieg zu Krieg

Als hät­te der Kampf gegen das Virus nicht schon genug Scha­den hin­ter­las­sen, galop­piert die Gesell­schaft nun in einen neu­en Krieg und beweist damit ihre Lernresistenz.

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. So scheint es jeden­falls, betrach­tet man das Ver­hal­ten eines Groß­teils der deut­schen Bevöl­ke­rung. Wie von Sin­nen fügt sich eine gro­ße Mehr­heit der Bür­ger will­fäh­rig und mit Begeis­te­rung einer selbst­zer­stö­re­ri­schen Agen­da nach der anderen.

Dabei stört es sie gar nicht mehr, dass die Wahn­sinns­maß­nah­men gar kei­ne kon­kre­te Ziel­vor­ga­be zu besit­zen schei­nen. Das zweck­lo­se Mit­tel wird selbst zum Zweck. So wie die Coro­na-Maß­nah­men nichts wei­ter gebracht haben, als Ver­elen­dung, Ver­ar­mung und Ver­schlech­te­rung des all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stands, wird nun inbrüns­tig die volks­wirt­schaft­li­che Selbst­zer­stö­rung bejubelt.

Dass das ange­streb­te Ziel — Russ­lands Wirt­schaft zu rui­nie­ren, als Ver­gel­tung für den Angriff auf die Ukrai­ne — auch in die­sem Fall illu­sio­när ist, küm­mert die wenigs­ten. Ein Groß­teil der Bevöl­ke­rung ist mitt­ler­wei­le men­tal sturm­reif geschos­sen. An die Stel­le von drin­gend gebo­te­nem Pazi­fis­mus tritt blin­der Aktionismus.

Quel­le: https://www.rubikon.news/artikel/von-krieg-zu-krieg

 

 

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