Warum die Pandemie nicht endet

Die Zah­len­wer­te, nach denen die Regie­rung über Öff­nung oder Schlie­ßung des öffent­li­chen Lebens ent­schei­det, ver­lie­ren an Aus­sa­ge­kraft, je gerin­ger die Anzahl der Infi­zier­ten ist. Auch ohne einen ein­zi­gen neu­en Infi­zier­ten wür­den allein auf­grund der Feh­ler­quo­te des Tests tau­sen­de neue „Fäl­le“ gemel­det. Wer­den die der­zeit ver­wen­de­ten Kri­te­ri­en nicht geän­dert, kann die Pan­de­mie – schein­bar – end­los anhalten.

Die Feh­ler­quo­te (Falsch-Posi­tiv-Rate) der ver­wen­de­ten PCR-Tests beträgt laut aktu­el­len Unter­su­chun­gen min­des­tens 1,4 %. Auf 100.000 durch­ge­führ­te Tests wer­den also durch­schnitt­lich min­des­tens 1.400 Men­schen fälsch­lich als „Coro­na-Infi­zier­te“ aus­ge­wie­sen (Ergän­zung 3.6.: sofern alle Getes­te­ten “gesund” sind, sprich, kein durch den Test mess­ba­res Virus­ma­te­ri­al in sich tra­gen). Das ist in der aktu­el­len Situa­ti­on des­halb dra­ma­tisch, da in Kalen­der­wo­che 20, also im Zeit­raum vom 11. bis 17. Mai, nur noch 1,7 % der Unter­such­ten über­haupt posi­tiv getes­tet wur­den, also 1.700 von 100.000 Men­schen. (Ergän­zung 3.6.: In KW 22 sind es laut RKI sogar nur noch 1,0 %!)

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