Warum finanziert die Gates-Stiftung die britische Arzneimittelbehörde?

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Am 13. August ver­öf­fent­lich­te die bri­ti­sche Regie­rung eine Ant­wort auf eine Anfra­ge zur Infor­ma­ti­ons­frei­heit in Bezug auf die Medi­ci­ne and Health­ca­re pro­ducts Regu­la­to­ry Agen­cy (MHRA) – das bri­ti­sche Pen­dant zur FDA. Damit wur­de die Fra­ge beant­wor­tet, ob die Behör­de von der Bill and Melin­da Gates Foun­da­ti­on finan­ziert wur­de. Die Ant­wort lau­te­te: Ja:

Nun erfah­ren wir, dass die Stif­tung mit ihren rie­si­gen Betei­li­gun­gen an Phar­ma­un­ter­neh­men und ihren umfang­rei­chen Inter­es­sen an geis­ti­gem Eigen­tum in den letz­ten vier Jah­ren auch zur Finan­zie­rung der MHRA bei­getra­gen hat. Mit ande­ren Wor­ten: Eine Orga­ni­sa­ti­on, die Mil­li­ar­den von Dol­lar in die For­schung und Ent­wick­lung von Impf­stof­fen, ande­ren neu­ar­ti­gen Behand­lun­gen und Medi­zin­pro­duk­ten gesteckt hat, hat auch die bri­ti­sche Behör­de finan­ziert, die für die Zulas­sung die­ser Impf­stof­fe, neu­ar­ti­gen Behand­lun­gen und Medi­zin­pro­duk­te zustän­dig ist. Dies ist ein ein­deu­ti­ger Interessenkonflikt.

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