Was ist da im Busch? Justizministerin ruft zum Impfen auf

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Schon inter­es­sant, wer sich zu die­sem The­ma alles mel­det. Doch wenn aus­ge­rech­net die Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) ihren Senf dazu­gibt, soll­te man schon auf­merk­sam zuhö­ren: Sie hat jetzt noch mal alle Bür­ger in Deutsch­land ein­dring­lich zu Coro­na-Imp­fun­gen auf­ge­ru­fen. Lam­brecht wies in die­sem Zusam­men­hang auf die Mög­lich­keit etwa für Restau­rants hin, nur für Geimpf­te und Gene­se­ne zu öffnen.

Die Ver­trags­frei­heit ermög­li­che es pri­va­ten Anbie­tern, „hier wei­ter zu gehen und Ange­bo­te nur für bestimm­te Per­so­nen­grup­pen wie Geimpf­te und Gene­se­ne zu machen“, sag­te Lam­brecht dem „Han­dels­blatt“. „Hier­mit kön­nen sie einen deut­lich bes­se­ren Schutz ihrer Gäs­te und Mit­ar­bei­ter errei­chen.“ Zugleich ver­tei­dig­te die Minis­te­rin, die „3G-Regel“, wonach der Zutritt zu vie­len öffent­li­chen Räu­men und Ver­an­stal­tun­gen nur noch Geimpf­ten, Gene­se­nen oder nega­tiv Getesteten.

Für rich­tig hält die Minis­te­rin außer­dem, dass die All­ge­mein­heit bei Per­so­nen, die geimpft wer­den kön­nen, ab dem 11. Okto­ber nicht mehr für die Test­kos­ten auf­kommt. Da wird bestimmt noch nach­jus­tiert, falls es wei­ter­hin noch zu vie­le Bür­ger geben soll­te, die sich nicht als Ver­suchs­ka­nin­chen frei­wil­lig zur Ver­fü­gung stel­len, um die Phar­ma­in­dus­trie zu befriedigen.

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