Wer jetzt noch die Grünen wählt, ist kein Mitläufer, sondern ein Mittäter

Wer sich immer noch irgend­wel­che Illu­sio­nen über den Cha­rak­ter der Grü­nen macht, muss sich nur die Mel­dun­gen der letz­ten Woche anschau­en. Zunächst ver­tei­dig­te Robert Habeck in Davos die Sank­tio­nen gegen rus­si­sche Getrei­de­ex­por­te, selbst wenn dies eine Hun­ger­kri­se und einen Ver­lust von 100.000 Men­schen­le­ben bedeu­ten wür­de. Dann ver­kün­de­te Anna­le­na Baer­bock Durch­hal­te­pa­ro­len und beklag­te die „wach­sen­de Kriegs­mü­dig­keit“ im Wes­ten. Und last but not least schoss Toni Hof­rei­ter mal wie­der scharf – dies­mal gegen Chi­na. „Wir“ soll­ten – so „Hau­bit­zen-Toni“ – „viel enger mit den USA zusam­men­ar­bei­ten“ und unser „Wirt­schafts­mo­dell hin­ter­fra­gen“. Es gibt kei­ne Par­tei, die kon­flikt- und kriegs­gei­ler ist als die Grü­nen. Wer sie jetzt noch wählt, ist kein Mit­läu­fer, son­dern ein Mit­tä­ter. Von Jens Ber­ger.

Die­ser Bei­trag ist auch als Audio-Pod­cast verfügbar.

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