Wirtschaftsinstitut hat schwarzen Peter gefunden: Impfverweigerer

Das arbeit­ge­ber­na­he Insti­tut der deut­schen Wirt­schaft (IW) mel­det sich einen Tag vor der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz mah­nend zu Wort mit der Schlag­zei­le: „Coro­na: Vier­ter Lock­down wür­de zehn Mil­li­ar­den Euro kosten“.

Eine scho­ckie­ren­de Nach­richt? 10.000 Mil­lio­nen Euro soll­ten tat­säch­lich noch als Schock­mel­dung aus­rei­chen. Ande­rer­seits hat sich der Bür­ger mitt­ler­wei­le an das groß­zü­gi­ge Jon­glie­ren der Poli­tik mit den Mil­li­ar­den des Steu­er­zah­lers gewöhnt: Hier wer­den hun­der­te von Mil­lio­nen beim läs­si­gen Impf­ein­kauf ver­dampft, dort ver­schlin­gen win­di­ge Schnell­test­an­bie­ter ohne staat­li­che Kon­trol­len in weni­gen Mona­ten Milliarden.

Gro­ße Tei­le des Ver­mö­gens der Bür­ger ver­si­ckert im Nir­gend­wo, über­schüs­si­ge bereits bezahl­te Impf­kon­tin­gen­te wer­den spen­da­bel in die Welt ver­schickt. Kei­ner fragt da noch, woher das Geld kommt, wer die geleer­ten Pan­zer­schrän­ke jemals wie­der auf­fül­len soll – die Aus­ga­ben über­stei­gen die Ein­nah­men bei weitem.

Aber die Groß­zü­gig­keit des Michel wur­de antrai­niert: Die Finanz­kri­se 2008 und ihre fes­ten Zusa­gen und Garan­tien an Ban­ken und Spa­rer öff­ne­ten den Reiß­ver­schluss des Porte­mon­naies und die Mas­sen­zu­wan­de­rung mit Mil­lio­nen von staat­li­cher Unter­stüt­zung abhän­gi­gen Migran­ten war dann der Griff ins Ein­ge­mach­te unter der Schirm­herr­schaft der groß­zü­gigs­ten Bun­des­kanz­le­rin aller Zeiten.

Wirt­schafts­in­sti­tut hat schwar­zen Peter gefun­den: Impfverweigerer

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