Wofür gibt der Westen der Ukraine über 80 Milliarden Dollar?

Von Tho­mas Röper

Der Staats­haus­halt der Ukrai­ne betrug im letz­ten Jahr etwas weni­ger als 40 Mil­li­ar­den Dol­lar. Nun haben die USA, die EU und die G7 beschlos­sen, der Ukrai­ne mit ins­ge­samt mehr als 80 Mil­li­ar­den Dol­lar zu hel­fen, so erzäh­len es uns die Medi­en. Das stimmt so nicht, wie ein Blick auf die weni­gen bis­her bekann­ten Details der Mit­tel­ver­wen­dung zeigt.

Von 2014 bis 2021 hat die Ukrai­ne über 60 Mil­li­ar­den (!!!) vom Wes­ten bekom­men und ist nach dem Mai­dan trotz­dem zum ärms­ten Land Euro­pas gewor­den. Wo sind all die Gel­der ver­si­ckert? Die Ukrai­ne ist ein Selbst­be­die­nungs­la­den, in dem die kor­rup­te Eli­te aus (nicht nur ukrai­ni­schen) Poli­ti­kern und Olig­ar­chen die west­li­chen Hilfs­gel­der in die eige­nen Taschen lei­tet. Trotz­dem wur­den und wer­den immer mehr Mil­li­ar­den in die­sem Fass ohne Boden versenkt.

Das Pro­blem ist, dass fast alle west­li­chen „Hilfs­gel­der“ nicht direkt in die Pro­jek­te flie­ßen, die unter­stützt wer­den sol­len, son­dern an NGOs gehen, die poli­tisch akti­ven Mil­li­ar­dä­ren (also Olig­ar­chen) gehö­ren. Über die Ver­wen­dung der Gel­der ent­schei­det dann die NGO.

Wei­ter­le­sen 

 

Kommentare sind geschlossen.