Zensur russischer Sender – und Gegenmaßnahmen | Von Markus Fiedler

Krieg wird immer beglei­tet von Pro­pa­gan­da und die ist beson­ders beliebt in den ach so tol­len west­li­chen „Vor­zei­ge­de­mo­kra­tien“.

Der obers­te NATO-Spre­cher Jamie Shea kom­men­tier­te die Medi­en­be­richt­erstat­tung zum Angriffs­krieg der NATO auf Jugo­sla­wi­en fol­gen­der­ma­ßen: „Das Wich­tigs­te ist, dass der Feind nicht das Mono­pol über die Bil­der haben darf. Denn das rückt die Tak­tik der NATO in das Licht der Öffent­lich­keit […].“ 1

Im Klar­text: Um sein eige­nes bar­ba­ri­sches Ver­hal­ten vor den eige­nen Wäh­lern zu ver­schlei­ern bzw. zu recht­fer­ti­gen muss man sicher­stel­len, dass aus­schließ­lich die eige­ne Pro­pa­gan­da, also die eige­ne Sicht­wei­se, nöti­gen­falls Lügen zum Krieg ver­brei­tet wer­den. Man will die Luft­ho­heit über die öffent­li­che Mei­nung haben.

Da ist eine Ver­brei­tung von anders­lau­ten­den Nach­rich­ten nicht hilf­reich. Und daher stell­ten schon die Nazis im drit­ten Reich, das Hören von Feind­sen­dern unter Stra­fe.2

Auf den Sei­ten des Deutsch­land­funks (DLF) kann man dazu ein Zitat aus den Ver­laut­ba­run­gen der Reichs­re­gie­rung von 1939 lesen: „Jedes Wort, das der Geg­ner her­über­sen­det, ist selbst­ver­ständ­lich ver­lo­gen und dazu bestimmt, dem deut­schen Volk Scha­den zuzu­fü­gen.“3

Die Pro­vi­der haben bezüg­lich RT Deutsch und Sput­nik (SNA) den tech­nisch ein­fachs­ten Weg gewählt. Sie haben den soge­nann­ten DNS-Ein­trag für die Sei­ten gelöscht. Wie Sie die­sen Feh­ler behe­ben und wie­der auf die Infor­ma­tio­nen der rus­si­schen Medi­en zugrei­fen und in Zukunft selbst­ver­ständ­lich auch auf ande­re neu­er­li­che Zen­sur­maß­nah­men reagie­ren kön­nen zei­ge ich Ihnen im Folgenden.

Wei­ter­le­sen: https://apolut.net/zensur-russischer-sender-und-gegenmassnahmen-von-markus-fiedler/

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