Zu Tode kommuniziert

Mit der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung und der Ato­mi­sie­rung des Publi­kums sind wir am Ende der Erzäh­lun­gen angelangt.

Die­ser Essay stellt kei­nen direk­ten Bezug zum Coro­na-Gesche­hen der letz­ten ein­ein­halb Jah­re her. Er ver­steht sich aber als der Ver­such, Türen zu öff­nen zum bes­se­ren Ver­ständ­nis des­sen, was heu­te mit uns geschieht.

Ange­spro­chen ist die Fra­ge, inwie­weit die Welt kom­mu­ni­zier­bar und erzähl­bar ist. Das Coro­na-Nar­ra­tiv fiel ja nicht vom Him­mel, es setzt zahl­rei­che Ent­wick­lun­gen und radi­ka­le Ver­än­de­run­gen vor­aus. Eini­ge davon sol­len hier in den Fokus gerückt werden.

Wie konn­te es dazu kom­men, dass wir das Aller­hei­ligs­te der Auf­klä­rung, die herr­schafts­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on, sys­tem­ver­liebt und tech­no­lo­gie­fi­xiert zu Tode gerit­ten haben? Wie geschah es, dass die gro­ße Erzäh­lung von mensch­li­cher Iden­ti­tät und Ent­wick­lung in eine lebens­feind­li­che Ideo­lo­gie mündete?

Es ist wich­tig, die­se Fra­gen gera­de in der Coro­na-Zeit zu beant­wor­ten, um so der Zer­stö­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on, ja von „Sinn“ über­haupt, entgegenzuwirken.

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