Investition in die Zukunft der Schützen

Der Auricher Schüt­zen­ver­ein von 1616 (ASV) hat allen Grund, das dies­jäh­ri­ge, 405. Schüt­zen­fest sei­ner Geschich­te mit beson­ders gro­ßer Freu­de zu fei­ern. Die Schüt­zen haben viel Geld und Eigen­leis­tung inves­tiert und inner­halb des Schüt­zen­hau­ses inten­siv reno­viert und umge­baut. Wer Lust hat, kann sich davon bei einem Besuch oder beim Schnup­per­schie­ßen überzeugen.

Frei­tag geht es zunächst mal um den neu­en Schüt­zen­kö­nig, der wird ab 19 Uhr ver­eins­in­tern ermit­telt und anschlie­ßend in gesel­li­gem Bei­sam­men­sein gefei­ert. Am Sonn­abend geben sich befreun­de­te Ver­ei­ne die Ehre, beim Fei­ern mit­zu­ma­chen, dar­un­ter auch eine Abord­nung der mit dem Auricher Ver­ein befreun­de­ten Mag­de­bur­ger Schützengilde.

Der frisch reno­vier­te Saal und der Stand für Luft­druck­waf­fen bie­ten zusam­men Platz für bis zu 120 Personen.

Auf dem neu­es­ten Stand – sowohl tech­nisch als auch optisch – ist nun die 15 Stän­de umfas­sen­de Schieß­an­la­ge für die Luft­ge­wehr­ab­tei­lung. Auch in Tagungs­tech­nik und Möbel wur­de inves­tiert. Der Fuß­bo­den in die­sen Berei­chen wur­de kom­plett erneuert.

„Der Saal hat eine deut­li­che Auf­fri­schung erfah­ren“, sind sich der 1. Vor­sit­zen­de, Ste­fan Dunk­mann und sein Stell­ver­tre­ter, Sieg­fried Jans­sen, einig. Beson­ders zufrie­den sind die bei­den Vor­sit­zen­den mit dem Umbau des Groß­ka­li­ber-Schieß­stan­des, der ein­ma­lig im Nord­wes­ten ist. Hier hat der Schüt­zen­ver­ein in zehn hoch­mo­der­ne elek­tro­ni­sche Schieß­an­la­gen investiert.

Das Schieß­ergeb­nis wird nun in Sekun­den­bruch­tei­len auf Moni­to­ren ange­zeigt. Zudem gab es eine kom­plet­te Erneue­rung der Elek­trik und des Fuß­bo­dens. Zusätz­lich wur­de eine neue Lärm­schutz­wand im Schieß­stand ein­ge­baut. „Das hat sich her­um­ge­spro­chen“, betont Ste­fan Dunk­mann, „erfreu­lich ent­wi­ckeln sich dar­um die Mit­glie­der­zah­len, sie sind leicht stei­gend, was vor allem auf die sehr akti­ve Luft­ge­wehr- und Bogen­ab­tei­lung zurück­zu­füh­ren ist.“ Zur­zeit beträgt die Anzahl 230 Mitglieder.

Auch in die Geschich­te des tra­di­ti­ons­rei­chen Ver­eins wird inves­tiert. Ein auf das Moderns­te aus­ge­stat­te­ter Archiv­raum wird in Zukunft alle Doku­men­te, Ver­öf­fent­li­chun­gen, Fotos und ande­re Erin­ne­rungs­stü­cke an einem Ort zusammenfassen.

Zunächst aber blickt der Ver­ein über­zeugt in die Zukunft. Mit einem gro­ßen Bau­pro­jekt beschäf­ti­gen sich die Schüt­zen im zwei­ten Halb­jahr. So will der Auricher Schüt­zen­ver­ein für die Bogen­ab­tei­lung eine kom­plet­te Hal­le auf dem jet­zi­gen Schieß­stand auf­sto­cken. Geplant wer­den zudem noch die Außen­an­la­gen, Park­flä­chen und vie­les mehr auf dem gro­ßen Gelände.

Ein beson­de­res Ereig­nis steht Ende Sep­tem­ber an. Dann laden die Schüt­zen zur Fah­nen­wei­he ein. Die alte und vor­han­de­ne Fah­ne ist aus dem Jah­re 1924 und wird durch eine neue und moder­ne­re Fah­ne ersetzt. Dazu gibt es ein Fest­wo­chen­en­de am 29. und 30. Sep­tem­ber. Am 1. Okto­ber fin­det ein Tag der offe­nen Tür statt, bei dem sich Inter­es­sier­te ein Bild vom Schieß­sport machen kön­nen und selbst aktiv Bogen oder Luft­ge­wehr schie­ßen können.

Ein brei­tes Sport­an­ge­bot hält der ASV für sei­ne Mit­glie­der bereit. Bogen­schie­ßen, Schie­ßen mit Sof­tair­waf­fen, Licht­punkt­ge­wehr, Druck­luft – und Feu­er­waf­fen gehö­ren dazu.

Meh­re­re lizen­zier­te Trai­ner C‑Leistungssport sowie kom­pe­ten­te Betreu­er küm­mern sich um die Sport­ler, geben Tipps und Anre­gun­gen und leis­ten indi­vi­du­el­le Hil­fe­stel­lung. Lau­fen­de Fort­bil­dungs­maß­nah­men gewähr­leis­ten einen hohen Ausbildungsstandard.

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