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Nord Stream | Ver­bor­ge­ner Kon­text des Ukrai­ne-Kriegs – Fabi­an Scheidler

In die­sem Inter­view ana­ly­siert der Jour­na­list Fabi­an Scheid­ler die Hin­ter­grün­de glo­ba­ler Kon­flik­te und kri­ti­siert die zuneh­men­de Mili­ta­ri­sie­rung west­li­cher Gesell­schaf­ten. Ein zen­tra­les The­ma ist die unge­klär­te Spren­gung der Nord-Stream-Pipe­lines, wobei Scheid­ler auf poli­ti­sche Ver­tu­schungs­ver­su­che und eine mög­li­che Ver­wick­lung der USA oder der Ukrai­ne hin­weist. In Bezug auf den Gaza­strei­fen beklagt er eine west­li­che Dop­pel­mo­ral, die trotz offen­sicht­li­cher Völ­ker­rechts­ver­let­zun­gen an der Unter­stüt­zung Isra­els fest­hält. Zum Ukrai­ne-Krieg argu­men­tiert er, dass Frie­dens­ver­hand­lun­gen durch west­li­che Inter­es­sen gezielt unter­bun­den wur­den, um Russ­land geo­po­li­tisch zu schwä­chen. Abschlie­ßend warnt Scheid­ler vor dem Abbau des Sozi­al­staa­tes zuguns­ten eines per­ma­nen­ten Aus­nah­me­zu­stands und for­dert eine Rück­be­sin­nung auf diplo­ma­ti­sche Vermittlung.


Sta­nis­lav Kra­piv­nik: EU-Rus­sia War—Poland as the Frontline?

In die­sem Inter­view warnt der ehe­ma­li­ge US-Offi­zier Sta­nis­lav Kra­piv­nik vor einer dro­hen­den Eska­la­ti­on zwi­schen der NATO und Russ­land, die Euro­pa in eine exis­ten­zi­el­le Kri­se stür­zen könn­te. Er beschreibt eine gefähr­li­che Kom­bi­na­ti­on aus öko­no­mi­schem Ver­fall, mas­si­ven Ern­te­aus­fäl­len bei Grund­nah­rungs­mit­teln wie Kar­tof­feln und einer zuneh­mend aggres­si­ven Kriegs­rhe­to­rik euro­päi­scher Poli­ti­ker. Laut Kra­piv­nik die­nen Pro­vo­ka­tio­nen, ins­be­son­de­re durch Polen und die bal­ti­schen Staa­ten, dazu, von innen­po­li­ti­schem Ver­sa­gen und dro­hen­dem Hun­ger im kom­men­den Win­ter abzu­len­ken. Er betont die mili­tä­ri­sche Über­le­gen­heit Russ­lands im Bereich der Hyper­schall­waf­fen und warnt, dass ein kon­ven­tio­nel­ler Kon­flikt zur tota­len Zer­stö­rung der euro­päi­schen Infra­struk­tur füh­ren wür­de. Die Quel­le kri­ti­siert zudem die west­li­che Füh­rung scharf dafür, jun­ge Bür­ger als „Kano­nen­fut­ter“ in einen Krieg zu trei­ben, auf den die euro­päi­sche Indus­trie fak­tisch nicht vor­be­rei­tet sei. Das Gespräch endet mit dem drin­gen­den Appell, die Diplo­ma­tie wie­der­zu­be­le­ben, um ein Sze­na­rio der tota­len Ver­nich­tung abzuwenden.

Es wird brand­ge­fähr­lich: Was Merz & Co. jetzt wirk­lich vor­ha­ben! (AAA 22.9.26)

Es liegt etwas in der Luft! Wer­den Kanz­ler Merz und die CDU so wei­ter­ma­chen wie bis­her? Oder ist ein insze­nier­ter Aus­nah­me­zu­stand geplant, der alles verändert? 

Medi­en­wis­sen­schaft­ler Prof. Dr. Micha­el Mey­en, AUF1-Chef Ste­fan Magnet und AUF1-Mode­ra­tor Ste­fan Poll­ak bespre­chen Sze­na­ri­en, die in den Main­stream-Medi­en bewusst nicht the­ma­ti­siert werden.



Wir wol­len kei­nen Krieg mit euch – Rus­si­scher Botschafter

In die­sem Inter­view erläu­tert der rus­si­sche Bot­schaf­ter Ser­gej Net­scha­jew die tief­grei­fen­de Kri­se in den deutsch-rus­si­schen Bezie­hun­gen aus Mos­kau­er Sicht. Er kri­ti­siert die Schlie­ßung rus­si­scher Kon­su­la­te als bei­spiel­lo­sen poli­ti­schen Feh­ler und wirft der west­li­chen Poli­tik sowie den Medi­en eine geziel­te Anti­pa­thie gegen­über Russ­land vor. Laut Net­scha­jew habe Russ­land den Kon­flikt in der Ukrai­ne nicht gesucht, son­dern reagie­re ledig­lich auf die NATO-Ost­erwei­te­rung und die Bedro­hung der rus­sisch­spra­chi­gen Bevöl­ke­rung. Er betont, dass Russ­land kei­nen Krieg mit der NATO oder Deutsch­land wol­le, warnt jedoch davor, dass die Geduld ange­sichts west­li­cher Waf­fen­lie­fe­run­gen nicht gren­zen­los sei. Abschlie­ßend plä­diert er für eine Rück­kehr zu diplo­ma­ti­schen Lösun­gen, wobei er die his­to­ri­sche Bedeu­tung der deutsch-rus­si­schen Freund­schaft für die Sta­bi­li­tät Euro­pas hervorhebt.



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