In diesem Video untersucht der Politikwissenschaftler und Experte für internationale Beziehungen John Mearsheimer die jüngsten Äußerungen von Julija Mendel, die von 2019 bis 2021 als Pressesprecherin von Präsident Wolodymyr Selenskyj tätig war. In einem neuen Artikel und einer Rede vor dem Europäischen Parlament warnt Mendel davor, dass die Fortsetzung des Krieges die Ukraine in eine existenzielle Krise führen könnte.
Wie begründet eine ehemalige enge Mitarbeiterin Selenskyjs eine derart drastische Einschätzung?
Mearsheimer untersucht ihre Argumentation anhand von fünf Bereichen: Demografie, Wirtschaft, Territorium, Politik und Sicherheit. Dabei geht es um die Frage, wie stark der Krieg die Ukraine bereits verändert hat – und welche langfristigen Folgen sich daraus für die Zukunft des Landes ergeben könnten. Dieses Video wurde von John Mearsheimer produziert und am 22. September 2026 auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um zur Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus beizutragen.
In diesem Interview analysiert der Journalist Fabian Scheidler die Hintergründe globaler Konflikte und kritisiert die zunehmende Militarisierung westlicher Gesellschaften. Ein zentrales Thema ist die ungeklärte Sprengung der Nord-Stream-Pipelines, wobei Scheidler auf politische Vertuschungsversuche und eine mögliche Verwicklung der USA oder der Ukraine hinweist. In Bezug auf den Gazastreifen beklagt er eine westliche Doppelmoral, die trotz offensichtlicher Völkerrechtsverletzungen an der Unterstützung Israels festhält. Zum Ukraine-Krieg argumentiert er, dass Friedensverhandlungen durch westliche Interessen gezielt unterbunden wurden, um Russland geopolitisch zu schwächen. Abschließend warnt Scheidler vor dem Abbau des Sozialstaates zugunsten eines permanenten Ausnahmezustands und fordert eine Rückbesinnung auf diplomatische Vermittlung.


In diesem Interview warnt der ehemalige US-Offizier Stanislav Krapivnik vor einer drohenden Eskalation zwischen der NATO und Russland, die Europa in eine existenzielle Krise stürzen könnte. Er beschreibt eine gefährliche Kombination aus ökonomischem Verfall, massiven Ernteausfällen bei Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln und einer zunehmend aggressiven Kriegsrhetorik europäischer Politiker. Laut Krapivnik dienen Provokationen, insbesondere durch Polen und die baltischen Staaten, dazu, von innenpolitischem Versagen und drohendem Hunger im kommenden Winter abzulenken. Er betont die militärische Überlegenheit Russlands im Bereich der Hyperschallwaffen und warnt, dass ein konventioneller Konflikt zur totalen Zerstörung der europäischen Infrastruktur führen würde. Die Quelle kritisiert zudem die westliche Führung scharf dafür, junge Bürger als „Kanonenfutter“ in einen Krieg zu treiben, auf den die europäische Industrie faktisch nicht vorbereitet sei. Das Gespräch endet mit dem dringenden Appell, die Diplomatie wiederzubeleben, um ein Szenario der totalen Vernichtung abzuwenden.
Es liegt etwas in der Luft! Werden Kanzler Merz und die CDU so weitermachen wie bisher? Oder ist ein inszenierter Ausnahmezustand geplant, der alles verändert?
Medienwissenschaftler Prof. Dr. Michael Meyen, AUF1-Chef Stefan Magnet und AUF1-Moderator Stefan Pollak besprechen Szenarien, die in den Mainstream-Medien bewusst nicht thematisiert werden.


In diesem Interview erläutert der russische Botschafter Sergej Netschajew die tiefgreifende Krise in den deutsch-russischen Beziehungen aus Moskauer Sicht. Er kritisiert die Schließung russischer Konsulate als beispiellosen politischen Fehler und wirft der westlichen Politik sowie den Medien eine gezielte Antipathie gegenüber Russland vor. Laut Netschajew habe Russland den Konflikt in der Ukraine nicht gesucht, sondern reagiere lediglich auf die NATO-Osterweiterung und die Bedrohung der russischsprachigen Bevölkerung. Er betont, dass Russland keinen Krieg mit der NATO oder Deutschland wolle, warnt jedoch davor, dass die Geduld angesichts westlicher Waffenlieferungen nicht grenzenlos sei. Abschließend plädiert er für eine Rückkehr zu diplomatischen Lösungen, wobei er die historische Bedeutung der deutsch-russischen Freundschaft für die Stabilität Europas hervorhebt.












