Endloser Krieg – Selbstmord Europas?

In die­sem Video dis­ku­tie­ren Ulri­ke Gué­rot und Patrik Baab über die geo­po­li­ti­sche Instru­men­ta­li­sie­rung Euro­pas durch US-ame­ri­ka­ni­sche Inter­es­sen. Sie ana­ly­sie­ren, wie die his­to­ri­sche Herz­land-Theo­rie von Hal­ford Mack­in­der über Think Tanks wie das „Pro­ject for the New Ame­ri­can Cen­tu­ry“ in die heu­ti­ge Zeit wirkt, um eine Eman­zi­pa­ti­on Euro­pas zu verhindern.

Die Teil­neh­mer kri­ti­sie­ren, dass die USA durch die Ein­mi­schung in Kon­flik­te wie in der Ukrai­ne eine dau­er­haf­te öko­no­mi­sche und sozia­le Schwä­chung des Kon­ti­nents sowie des­sen Abkopp­lung von Russ­land ver­fol­gen. Gué­rot beschreibt die­sen Pro­zess als einen schlei­chen­den „Mord an Euro­pa“, der die ursprüng­li­che Frie­dens­idee der euro­päi­schen Eini­gung zer­stört. Abschlie­ßend wird die Not­wen­dig­keit einer zivi­len Diplo­ma­tie und einer Rück­be­sin­nung auf eine eigen­stän­di­ge euro­päi­sche Iden­ti­tät jen­seits atlan­ti­scher Vor­ga­ben betont.

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