Merz auf Kriegskurs gegen Russland? taz-Gründer Mathias Bröckers rechnet ab

Epstein, Palan­tir & der Über­wa­chungs­staat: Was nach 9/​11 wirk­lich ent­stand | Mathi­as Bröckers

In die­sem Inter­view auf dem Kanal „REALTALK MEDIA“ dis­ku­tiert der Jour­na­list Mat­thi­as Brö­ckersüber sei­ne jah­re­lan­gen Recher­chen zum 11. Sep­tem­ber 2001und die dar­aus resul­tie­ren­den gesell­schaft­li­chen Fol­gen. Er kri­ti­siert das offi­zi­el­le Nar­ra­tivder Anschlä­ge als lücken­haft und beschreibt, wie kri­ti­sche Stim­men sys­te­ma­tisch durch Begrif­fe wie Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kerdis­kre­di­tiert oder aus dem media­len Main­stream aus­ge­grenzt wer­den. Das Gespräch beleuch­tet zudem die Ent­ste­hung der Über­wa­chungs­struk­tu­ren, die Rol­le von Fir­men wie Palan­tirund die geo­po­li­ti­schen Inter­es­sen hin­ter dem „Krieg gegen den Ter­ror“. Brö­ckers zieht Par­al­le­len zur aktu­el­len deut­schen Poli­tik, warnt vor einer zuneh­men­den Mili­ta­ri­sie­rung und plä­diert für eine Rück­kehr zur Diplo­ma­tiesowie zur mili­tä­ri­schen Neu­tra­li­tät. Abschlie­ßend betont er die Bedeu­tung der eigen­stän­di­gen Recher­che, um sich von media­ler Mani­pu­la­ti­on zu befrei­en und kom­ple­xe Macht­me­cha­nis­men zu durchschauen.

Überwachung – Sabotage – Krieg: Deutschlands Geheimdienste im Rausch

Pohl­mann & Well­b­rock #3: Über­wa­chung – Sabo­ta­ge – Krieg: Deutsch­lands Geheim­diens­te im Rausch

In die­sem Pod­cast dis­ku­tie­ren die Jour­na­lis­ten Dirk Pohl­mann und Tom Well­b­rock über eine geplan­te Geset­zes­re­form zur Erwei­te­rung der Befug­nis­se deut­scher Geheim­diens­te. Als Aus­gangs­punkt dient der Bericht eines Flug­ha­fen­mit­ar­bei­ters über einen merk­wür­di­gen Droh­nen­vor­fall in Leip­zig, der nach Ein­schät­zung der Spre­cher eine insze­nier­te Eska­la­ti­onzur Recht­fer­ti­gung schär­fe­rer Über­wa­chungs­maß­nah­men dar­stellt. Die Quel­len beleuch­ten die his­to­ri­schen Wur­zeln des BND und Ver­fas­sungs­schut­zes, wobei sie ins­be­son­de­re die per­so­nel­len Kon­ti­nui­tä­ten zum NS-Regime und die Abhän­gig­keit von US-Inter­es­sen kri­ti­sie­ren. Laut der Ana­ly­se ermög­li­chen die neu­en Geset­zes­tex­te den Diens­ten künf­tig weit­rei­chen­de ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe wie Sabo­ta­ge, Cyber­at­ta­cken und sogar kine­ti­sche Gewaltim Aus­land. Im Inland befürch­ten die Autoren durch befug­nis­lo­se Woh­nungs­durch­su­chun­gen und Daten­ma­ni­pu­la­tio­nendas Ende des Daten­schut­zes sowie den Über­gang in einen tota­li­tä­ren Über­wa­chungs­staat. Ins­ge­samt zeich­nen die Quel­len das Bild einer gefähr­li­chen Mili­ta­ri­sie­rung der Geheim­diens­te, die Deutsch­land inter­na­tio­nal iso­lie­re und das Risi­ko eines gro­ßen Krie­ges erhöhe.

Deutsche Außenpolitik für nationale Interessen

„Deut­sche Inter­es­sen? – Merz war empört!“ Max Otte im Gespräch mit Klaus von Dohnanyi

In die­sem Inter­view dis­ku­tiert der ehe­ma­li­ge Ham­bur­ger Bür­ger­meis­ter Klaus von Dohn­anyimit Max Otte über die Not­wen­dig­keit einer eigen­stän­di­gen deut­schen Außen­po­li­tik, die Frie­den mit Russ­land prio­ri­siert. Dohn­anyi kri­ti­siert, dass deut­sche Poli­ti­ker wie Fried­rich Merz zu sehr unter dem Ein­fluss US-ame­ri­ka­ni­scher und bri­ti­scher Inter­es­senste­hen, anstatt natio­na­le Zie­le zu ver­fol­gen. Er argu­men­tiert, dass die NATO-Ost­erwei­te­rungeine wesent­li­che Mit­schuld am Ukrai­ne-Kon­flikt trägt und Euro­pa ohne eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Russ­land lang­fris­tig sei­ne Sta­bi­li­tät und wirt­schaft­li­che Basisver­liert. Der erfah­re­ne Poli­ti­ker warnt davor, dass ein Krieg auf euro­päi­schem Boden den Kon­ti­nent ver­nich­ten wür­de, wäh­rend die USA durch den Atlan­tik geschützt blie­ben. Abschlie­ßend plä­diert er für diplo­ma­ti­sche Ver­hand­lun­genund wirft den Medi­en vor, eine ein­sei­ti­ge Stim­mung zu erzeu­gen, die not­wen­di­ge sach­li­che Ana­ly­sen verhindert.

Wer sprengte Nord Stream?

Nord Stream vier Jah­re danach: Moritz Enders stellt die Andro­me­da-Spur infrage

In die­sem Video von Patrik Baab hin­ter­fragt der Fil­me­ma­cher Moritz die offi­zi­el­le Theo­rie zur Spren­gung der Nord Stream Pipe­lines, wonach eine klei­ne ukrai­ni­sche Crew auf dem Segel­boot Andro­me­daver­ant­wort­lich gewe­sen sei. Er hält die­ses Sze­na­rio aus logis­ti­schen und tech­ni­schen Grün­den für nahe­zu unmög­lich, da die enor­me Tie­fe und die benö­tig­te Spe­zi­al­aus­rüs­tung eher auf eine hoch­kom­ple­xe mili­tä­ri­sche Kom­man­do­ak­ti­onhin­deu­ten. Statt­des­sen the­ma­ti­siert das Gespräch die The­se des US-Jour­na­lis­ten Sey­mour Hersh, der eine Betei­li­gung der Ver­ei­nig­ten Staa­tenunter Nut­zung eines NATO-Manö­vers ver­mu­tet. Die Quel­len betrach­ten den Anschlag zudem in einem geo­po­li­ti­schen Kon­text, wobei wirt­schaft­li­che Inter­es­sen der USA und die Schwä­chung deutsch-rus­si­scher Bezie­hun­gen als mög­li­che Moti­ve ange­führt wer­den. Kri­tisch beleuch­tet wird dabei auch das Ver­hal­ten der deut­schen Poli­tikund Jus­tiz, denen man­geln­der Auf­klä­rungs­wil­le gegen­über dem trans­at­lan­ti­schen Part­ner vor­ge­wor­fen wird. Abschlie­ßend erör­tert das Inter­view die Schwie­rig­kei­ten bei der Ver­brei­tung von Enders’ Doku­men­tar­film in den eta­blier­ten Medi­en.


Wäh­rend die wah­ren Schul­di­gen der Nord-Stream-Spren­gung nie vor Gericht ste­hen wer­den, erwar­ten drei Män­ner, die RT-Vide­os geteilt haben, Frei­heits­stra­fen nicht unter zwei Jahren.

Jemand könn­te ja aus “RT”-Beiträgen die Sicht der “ande­ren Sei­te” erfah­ren und selbst­stän­dig Argu­men­te abwä­gen – kurz­um: das Den­ken lernen.