Nord Stream: Wer sprengte Deutschlands Energieader?

Die Spren­gung der Nord-Stream-Pipe­lines im Sep­tem­ber 2022 zählt bis heu­te zu den fol­gen­reichs­ten Angrif­fen auf euro­päi­sche Ener­gie­infra­struk­tur. Doch wer steckt dahin­ter – und wel­che geo­po­li­ti­schen Inter­es­sen könn­ten bei der Tat eine Rol­le gespielt haben? Im Gespräch spricht der Fil­me­ma­cher Moritz Enders über sei­nen gemein­sam mit Gun­ter Merz pro­du­zier­ten Film „Nord­stream – Die Spren­gung“. Der Film unter­sucht ver­schie­de­ne Erklä­run­gen für den Anschlag, dar­un­ter die soge­nann­te Andro­me­da-Spur sowie die von Sey­mour Hersh ver­tre­te­ne The­se einer Betei­li­gung der USA. Enders erläu­tert, war­um die Fil­me­ma­cher Nord Stream nicht nur als Ener­gie­pro­jekt betrach­ten, son­dern als Teil einer grö­ße­ren geo­po­li­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung um Han­dels­we­ge, Roh­stof­fe und das Ver­hält­nis zwi­schen Deutsch­land, Russ­land und den USA. Dis­ku­tiert wer­den außer­dem die wirt­schaft­li­chen Fol­gen für Deutsch­land, der Umbau der euro­päi­schen Ener­gie­ver­sor­gung, die zuneh­men­de Auf­rüs­tung sowie die Fra­ge, wie ernst­haft die poli­ti­schen Hin­ter­grün­de der Spren­gung bis­lang auf­ge­klärt wurden.

Das Nordstream Dossier

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