Deutsche Außenpolitik für nationale Interessen

„Deut­sche Inter­es­sen? – Merz war empört!“ Max Otte im Gespräch mit Klaus von Dohnanyi

In die­sem Inter­view dis­ku­tiert der ehe­ma­li­ge Ham­bur­ger Bür­ger­meis­ter Klaus von Dohn­anyi mit Max Otte über die Not­wen­dig­keit einer eigen­stän­di­gen deut­schen Außen­po­li­tik, die Frie­den mit Russ­land prio­ri­siert. Dohn­anyi kri­ti­siert, dass deut­sche Poli­ti­ker wie Fried­rich Merz zu sehr unter dem Ein­fluss US-ame­ri­ka­ni­scher und bri­ti­scher Inter­es­sen ste­hen, anstatt natio­na­le Zie­le zu ver­fol­gen. Er argu­men­tiert, dass die NATO-Ost­erwei­te­rung eine wesent­li­che Mit­schuld am Ukrai­ne-Kon­flikt trägt und Euro­pa ohne eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Russ­land lang­fris­tig sei­ne Sta­bi­li­tät und wirt­schaft­li­che Basis ver­liert. Der erfah­re­ne Poli­ti­ker warnt davor, dass ein Krieg auf euro­päi­schem Boden den Kon­ti­nent ver­nich­ten wür­de, wäh­rend die USA durch den Atlan­tik geschützt blie­ben. Abschlie­ßend plä­diert er für diplo­ma­ti­sche Ver­hand­lun­gen und wirft den Medi­en vor, eine ein­sei­ti­ge Stim­mung zu erzeu­gen, die not­wen­di­ge sach­li­che Ana­ly­sen verhindert.

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